Freitag 18. Januar 2019

Lehrgang Psychatrieseelsorge

"Kein Lerneffekt ist nachhaltiger als die reflektierte eigene Erfahrung.“

Das ist ein Kerngedanke aus einer Fülle von Erkenntnissen und Entdeckungen im KSA-Ö Kurs für Psychiatrieseelsorge:

 

Die Kursgruppe und der Austausch mit den kompetenten KollegInnen haben gut getan. Das gut aufbereitete Wissen über psychiatrische Krankheiten, die spannende Geschichte der Psychiatrie, der Zusammenhang und die Abgrenzung von Psychiatrie/Psychologie/Psychotherapie, die Besprechung der Gesprächsprotokolle, die vielfältigen Andachten… - Ich habe vieles dazu gelernt. Heute noch bin ich sehr dankbar für diese Erfahrungen, die meinen Blick geweitet und mir auch zu einem Praktikum in "meiner" Psychiatrieabteilung verholfen haben. Ich möchte diesen Kurs sehr gerne weiter empfehlen.“

Mag. Hans Hubmer, Pfarrer, evang. Krankenhausseelsorger, Referent in der ökumenischen Ehevorbereitung. 

 

Für mich war der Lehrgang Psychiatrie-Seelsorge überaus hilfreich. Zum einen war ich dankbar für die lebendigen und praxisnahen Einführungen zu den psychiatrischen Krankheitsbildern durch Fachärzte. Zum anderen fand ich die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Seelsorgerin inmitten des interdisziplinären Teams sehr wichtig, um die eigenen Grenzen, aber auch die Vorteile und Stärken besser in den Blick zu  bekommen. Und nicht zuletzt fand ich es sehr inspirierend, mit Kollegen und Kolleginnen in ähnlichen Arbeitsfeldern auszutauschen und von einander zu lernen. Der Lehrgang bot eine ideale Mischung aus theoretischem Input und Praxis-Reflexion.

Mag. Renate Hochmeister, Seelsorgerin im BHS Wien, Psychosomatik-Abteilung

 

Für mich selbst habe ich erkannt: Ich darf Vertrauen in mich selbst setzen, dieses Vertrauen meinem Gegenüber schenken und spüren lassen. Gelebte Authentizität spielt eine wichtige Rolle. Durch mein Echt-Sein ermögliche ich meinem Gegenüber wiederum Vertrauen in meine Person zu gewinnen. Nach intensiven Gesprächen mir selbst eine Pause gönnen, mir ermöglichen „durch-zu-schnaufen.“ Einfordern, dass auch an mir Seelsorge geübt wird. 

 

Für meine seelsorgliche Arbeit: Einen Blick auf das zu werfen, was jetzt da ist. Ich muss nichts Zusätzliches erfinden. Was braucht mein Gegenüber? Ich habe erfahren, dass die von mir gelebte Behutsamkeit in Gesprächen für mein Gegenüber heilsam sein kann. Wenn ich keinen Kontakt zu meinen Gefühlen und Bedürfnissen  habe, erschwert bzw. behindert das den Beziehungsaufbau mit meinem Gesprächspartner. Mein „So-Sein“ immer wieder reflektieren und gegebenenfalls Anpassungen bzw. Korrekturen durchführen.

Franz Hollensteiner, Seelsorger im LKH Hartberg, Diakon

 

WEITERE STATEMENTS

 

  • Ich habe mehr Sicherheit im Umgang mit psychiatrischen PatientInnen gewonnen.
  • Ich habe gelernt, mich leichter abzugrenzen.
  • Ich habe gelernt, nicht empathisch zu sein, sondern die anderen in ihrem Anderssein zu akzeptieren.
  • Ich habe gelernt, dass der Begriff für mein gewünschtes Sein auf Stationen „distanziert integriert“ heißen könnte.
  • Mehr Sicherheit und Zufriedenheit in meiner Rolle! Realistischeres Bild von Psychiatern und therapeutischen Teams- Ersten Einblick in psychiatrische Krankheitsbilder in der Theorie (eher überblickshaft).
  • Kennenlernen, Kontakt und Austausch mit SeelsorgerInnen aus anderen Bundesländern und Aufgabengebieten, die mit Patientinnen mit psychiatrischen Erkrankungen arbeiten.
  • Sachinformationen durch erfahrene Referentinnen.
  • Stärkung und Erweiterung meiner Kompetenzen durch die Protokollbesprechungen und Supervision dazu.
  • Der Lehrgang hat meine Neugier auf das speziell Seelsorgliche in der Psychiatrie geweckt. Er hat mir notwendige Informationen zu bestimmten Krankheitsbildern gegeben.
  • Krankheitsbilder wurden gut aufbereitet, ich kann sicherer auf die Station gehen.
  • Fundierte Information über psychische Erkrankungen von kompetenten ReferentInnen.
  • Kennenlernen und Austausch von und mit KollegInnen aus anderen Bundesländern. 
  • Auseinandersetzung mit meinem Seelsorgebegriff und Stärkung meiner Kompetenzen!
  • Der Lehrgang hat mir die Geschichte der Psychiatrie und die Krankheitsbilder eröffnet.
  • Er hat mir Klarheit im Seelsorgeverständnis und einen wesentlich verbesserten Umgang mit PsychiatriepatientInnen gebracht.
  • Ich weiß jetzt wesentlich besser, wo ich als Seelsorgerin ansetzen kann und soll. Das gibt mir Sicherheit.
  • Kenntnisse zu den Krankheitsbildern der verschiedenen psychiatrischen Erkrankungen und wie eine seelsorgliche Intervention aussehen könnte.
  • Erkenntnis, wie sinnvoll ein Seelsorgekonzept und wie wichtig regelmäßige Supervisionen sind.
  • Selbstbewusstsein. Etwas Sicherheit und Werkzeug im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen. Anregungen, mein Seelsorgekonzept wachsen zu lassen.
Wir danken
Gießkannen

MentorInnen

Diese Personen haben zur Entstehung der KSA maßgeblich beigetragen.

Gänseblümchen

UnterstützerInnen

Institutionen und Menschen die den Fortbestand der KSA sichern.
Klinische Seelsorge-Ausbildung Österreich
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Kapuzinerstraße 84
Katholische Kirche in Oberösterreich
Diözese Linz

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